Das Rad ….

war der Grund fuer Aufregung kurz nach der Ankunft im Hotel. Nach dem ich vor dem Hotel eingeparkt hatte, deutete der Hotelangestellte wild auf mein linkes Vorderrad. Zuerst dachte ich, ich waere irgendwo angeeckt, aber als ich ausstieg, sah ich, dass sehr wenig Luft auf dem Rad war. Hatte ich beim Rundgang um den Wagen bei der Mietwagenfirma nur nicht richtig aufgepasst oder ist waehrend der Fahrt vom Flughafen irgendetwas mit dem Rad passiert?

Nun war guter Rat teuer – also erst einmal die Mietwagenfirma kontaktiern. Sie sagten auf Ersatzrad wechseln und ab zur naechsten Werkstatt – natuerlich sind Reifenschaeden nicht mit versichert.

Ersatzrad und Radschluessel waren schnell im Kopferraum gefunden, aber leider war dort kein Wagenheber 🙁 – also schnell noch einmal bei der Mietwagenfirma angerufen, die sagten, dass der Wagenheber normalerweise unter den Beifahrersitz liegt – da war er auch, aber wer ahnt den sowas?

Soweit so gut, also kann es losgehen mit Radmuttern loesen, aber wieder einmal leichter gesagt, als getan, denn nicht einmal mein (nicht zu kleines) Eigengewicht half – die Muttern waren einfach fest … Zum Glueck kam ein Hotelangestellter mit einem Verlaengerungsrohr zur Hilfe und mit vereinten Kraeften loessten wir die Muttern.

Nachdem wir das Ersatzrad drauf hatten pruefte ich noch einmal das alte Rad und stellte fest, dass es nicht ganz platt war, sondern nur relativ wenig Luft hat. Ich diskutierte mit den Hotelangestellten und wir entschieden uns dazu ein TuckTuck zu nehmen und zur naechsten Werkstatt zu fahren um das Rad zu pruefen.

Die Werkstatt war eine kleine Bude neben einer Tankstelle (10min mit dem TuckTuck). Dort wurde das Rad mit Seifenwasser geprueft. Es gab ein kleines Loch auf der Laufflaeche und der Mitarbeiter der Werkstatt meinte auch das Rad sei insgesamt schon relativ alt, aber noch reparierbar. Da ich den Wagen ja nicht ewig fahre entschloss ich mich es reparieren zu lassen. Das Reparieren dauerte 10min und die entsprechende Stelle wurde versiegelt.

Gluecklich, dass da noch etwas zu machen war ohne einen komplett neuen Reifen zu kaufen ging es zurueck und wir wechselten wieder vom Notrad auf das Normale.

Das teuerste an der Reparatur war die Fahrt mit dem TuckTuck – insgesamt hat mich das ganze etwa 6 Euro und einen haufen Aufregung und Nerven gekostet.

Natuerlich werde ich jetzt mein besonderes Augenmerk auf das Rad richten und es regelmaessig pruefen …

Nach der Aufregung haben wir an diesem Tag nichts mehr unternommen, sondern sind nur um die Ecke Nudeln essen gegangen und nach einem Schlummertrunk ins Bett gefallen.

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